Das Weinanbaugebiet Rheinhessen ist das größte und zugleich eines der traditionsreichsten Anbaugebiete in ganz Deutschland. Hier wird seit bereits 20 v. C. Wein angebaut. So auch im kleinen Ort Flomborn nahe Alzey. Dort befindet sich das Bio-Weingut von Rüdiger Räder und dessen Frau Ulla Bernhard-Räder, die 1987 den elterlichen Betrieb übernahmen und mit der Flaschenweinvermarktung begannen. Mittlerweile ist bereits die nächste Generation im Betrieb aktiv: Sohn Philipp Räder ist für den Ausbau der Weine zuständig, seine Ehefrau Alexandra unterstützt in den Bereichen Marketing und E-Commerce.

 

Das Haus der Familie ist ein alteingesessenes Gutshaus, welches 1907 stilvoll mit Stuckdecken und Vertäfelungen im Jugendstil umgebaut wurde. In diesem Ambiente können Gäste die Weine probieren, aber auch selbst Ihre eigenen Feste feiern. Bei schönem Wetter lädt der Sitzplatz unterm über 100-jährigen Kastanienbaum im großen Innenhof zum Verweilen ein. Die Scheunen des Weingutes wurden auf alten Burgmauern errichtet. Der Kreuzgewölbekeller beherbergt den Weinpräsentier- und Verkaufsraum. Der parkähnliche Bauerngarten wurde umgestaltet und ergänzt mit dem 1. Bachblütengarten Rheinhessens und einem Wohlfühlgarten mit duftenden Kräutern und Blumen und Barfußpfaden. Der „Stein der Sinne“, ein Summstein aus regionalem Kalksandstein, lädt zum sich Ausprobieren ein. Nach einem Ereignisreichen Tag im Weingut kann man diesen in gemütlichen und modernen Zimmern im Wein-Erlebnis-Gästehaus ausklingen lassen. Ob Weinsteinzimmer, Rebholzzimmer oder das Kräuter-Apartment - alle Zimmer sind mit eigenen Bädern, Fön und TV ausgestattet. Am nächsten Morgen weckt das Frühstücksbuffet im Gutshaus wieder neue Kräfte.

 

Familie Bernhard-Räders Philosophie bei der Weinerzeugung richtet sich nach dem Motto „Altes bewahren und sich dem Neuen öffnen“. Dies macht sich in erster Linie beim ökologischen Anbau der Trauben und dem Ausbau der Weine bemerkbar. Alle Weine tragen die Aufschrift: „Biowein, vegan“ auf den Etiketten der Flaschen. Die naturnahe Vorgehensweise im Weinberg sowie die Geduld und das Vertrauen auf natürliche Prozesse im Weinkeller spiegeln wider, was man auch salopp mit „früher war alles besser“ bezeichnen kann. Jedoch wird im Weingut Bernhard-Räder auch Neues gewagt: Philipp Räder verwendet modernste Technik im Weinkeller, um die Trauben schonend und nach den neuesten Erkenntnissen der Weinbautechnik zu vinifizieren. Die Philosophie der Familie hat auch Auswirkungen auf die Rebbepflanzung ihrer Anbauflächen: Neben den klassischen Sorten wie Riesling, Müller-Thurgau, Dornfelder, Portugieser und Saint Laurent findet man hier auch Neues vor. Im Weinberg gesellt sich der Regent als interspezifische Rotweinsorte hinzu und im Keller experimentiert man mit Barrique: Ein herrlich duftender Chardonnay wird in den edlen Fässern vergoren und als besonderes Highlight präsentiert sich der Silvaner Eiswein von 2018.

 

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